Sehen und kindesentwicklung

Die Kindesentwicklung beginnt, wenn das Kind flach auf seinem Bauch liegt. Deswegen ist es wichtig, das Kind nach der Geburt konsequent auf den Bauch zu legen. Zu Beginn kann das Kind nur wenige Minuten, aber schon nach einigen Monaten kann es für längere Zeit in dieser Position liegen. Wenn dem Kind diese Position unangenehm ist, hängt das oft mit dem Gleichgewichtsorgan im Innenohr zusammen, das unausreichend stimuliert wird.

Man sollte das Kind so lange nicht sitzend positionieren, bis es alleine sitzen kann. Jedes Mal wenn man sein Kind in einen Wiegenstuhl, ein Laufgestell setzt oder es mit Kissen stützt, behindert man die natürliche Entwicklung des Kindes.

(Alle Zahlen sind nur ungefähre Angaben, denn sie unterscheiden sich von Kind zu Kind)

0-2 Wochen nach der Geburt
Der angeborene (erbliche) Sehreflex ermöglicht es dem Baby für einen kurzen Moment zu fokussieren. Die Augen fokussieren auf sehr helles Licht, glänzende Objekte und Gesichter. Die Augen arbeiten nicht gezwungenermaßen zusammen, Strabismus tritt oft auf. Das Neugeborene ist fähig mit einem Auge zu fixieren und zur selben Zeit zu fokussieren.


Die Augen und der Kopf bewegen sich gleichzeitig. Kontraste, wie schwarz und weiß, werden am besten erkannt, da die Zellen auf der Netzhaut, um Farben und Details wahrzunehmen, noch nicht vollständig ausgebildet sind. Das Kind versucht seinen Kopf aufzurichten und zu nicken, wenn es auf dem Boden liegt.

Der Mororeflex, der das Kind dazu veranlasst seine Arme auszustrecken, wenn es sich zum Beispiel fürchtet, kann in dieser Zeit ausgelöst werden.

Die Greifreflexe von Händen und Füssen werden erweckt, wenn ein Finger horizontal in den Handballen gelegt oder mit leichtem Druck an die Fußsohle gepresst wird.


2-6 Woche
Das Kind beginnt den Gesichtern zu folgen und es kann auf eine Distanz von ungefähr 20 Zentimeter fokussieren.

Es kann seinen Kopf für einige Minuten von der Unterlage anheben, wenn es auf dem Rücken liegt. Das Kind kann sich ausstrecken auf Grund eines der primitiven Reflexe, dem tonischen Labyrinthreflex. Dieser Reflex muss einige Male ausgelöst werden, um integriert zu werden. Er ist wichtig um eine gute Nackenmuskulatur zu entwickeln.

Das Kind beginnt nun Dinge aus den Augenwinkeln zu sehen und kann somit mehr als nur das Essen oder ein Gesicht beobachten. Die zwei Blickfelder vom linken beziehungsweise vom rechten Auge müssen koordiniert werden. Wenn dies nicht geschieht, entwickelt das Kind ein doppeltes Blickfeld und das Gehirn versucht das entweder mit Strabismus oder einem faden' Auge auszugleichen.

In dieser Entwicklungsstufe kann das Kind die Vielseitigkeit noch nicht kontrollieren. Daraus resultiert, dass es sich bewegende Objekte am besten sieht. Wenn ein Kind in einem Raum blickt, der außerhalb der Fokussierweite liegt, sieht es alles verschwommen und unscharf. Bewegungen und Licht von einer Lampe, einem Fenster oder einem bewegten Vorhang, ziehen den Blick des Kindes auf sich.


6-8 Woche
Das Kind kann nun einem gelben oder roten Objekt bis zu einer Distanz von 20 Metern folgen.


8-12 Woche
Die Augen beginnen sich unabhängig vom Kopf zu bewegen. Sie folgen bewegten Objekten oder Personen und sie können erstmals auch Bewegungen folgen. Die Augen arbeiten zusammen und beobachten das Gesicht der Person, die zum Kind spricht, genau.

Die leisen brabbelnden Laute entwickeln sich geradezu zu einem Gespräch.

Das Kind beginnt nach Objekten zu fassen, am Beginn Dinge die am Rand liegen.
Es entdeckt auch seine Hände studiert sie und saugt an ihnen.

Das Kind beginnt zu lächeln, wenn es sich wohlfühlt. Allmählich wird das Lächeln bewusster und auch leichter auslösbar.


3 Monate:
Das Kind lernt seine beiden Augen auf den gleichen Punkt zu lenken und ihn zu fixieren, allmählich wird ein Augenkontakt über eine längere Zeitspanne hinweg möglich. Es studiert gerne die Gesichter seiner Umgebung und kann nun neben seiner Mutter auch seinen Vater oder seine Geschwister erkennen. Auf dem Bauch liegend kann das Kind seinen Kopf heben, sich auf die Ellenbogen stützen und sich selbst betrachten.

Aus der Anhebung seines Kopfes entwickelt sich ein weiterer primitiver Reflex, der symmetrische tonische Nackenreflex (STNR). Dieser Reflex ist wichtig um später in der Entwicklung das Krabbeln zu erlernen.


3-6 Monate:
Wenn das Kind sitzt, beobachtet es seine Hände, seine Flasche, sein Essen etc. Allmählich kann es auch Objekte in weiter entfernten Distanzen erkennen. Im Allgemeinen nimmt die Aufmerksamkeit des Kindes immer mehr zu.

Es beginnt nun die Anpassungsfähigkeit der Augen zu kontrollieren und ist jetzt in der Lage feststehende Objekte zu fixieren. Bevorzugt werden aber weiterhin leuchtende Farben, scharfe Linien und starke Kontraste. Es kann Gegenstände, aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, noch nicht wieder erkennen. Dazu ist erst Erfahrung notwenig, um die verschiedenen Signale der Retina auch richtig interpretieren zu können. Die Hände sind geöffnet um alle Gegenstände in seiner Umgebung ergreifen zu können. Zu Beginn ist dieses Greifen noch ein wenig unkoordiniert, aber mit der Zeit wird das Kind geschickter die Gegenstände zu halten, von einer Hand in die andere zu geben oder in den Mund zu stecken.

Die erste visuelle Koordination von manuellen Bewegungen sowie die Information aus sensiblen Reizen der Mundschleimhaut hilft dem Kind Größe und Form von Objekten zu visualisieren.

Nachdem das Kind bereits fähig ist sich aus der Bauchlage auf die Ellenbogen zu stützen, lernt es nun den Oberkörper mit den gestreckten Armen aufzurichten. Der asymmetrische tonische Nackenreflex (ATNR) bewirkt, dass sich der linke Arm beugt wenn das Kind den Kopf auf die rechte Seite dreht. Die Bewegung des Arms hilft dem Kind sich abzustoßen und auf den Rücken zu drehen. Häufige Drehungen von der Bauch- in die Rückenlage fördern die Integration und schließlich die Hemmung des Reflexes. Seine Persistenz über dem sechsten Lebensmonat hinaus bewirkt Störungen in der Koordination von Bewegungen sowie in der Reifung der visuellen Wahrnehmung.

Wenn das Kind an den Armen hochgezogen wird folgt sein Kopf automatisch mit, vorausgesetzt der tonische Labyrinthreflex ist vollständig integriert. Ist dies nicht der Fall wird die reflektorische Hebung des Kopfes verhindert. Auf dem Rücken liegend beginnt das Kind nach den Füssen zu greifen. Ein primitiver Reflex, der Galant Reaktion dreht die Hüfte auf die Seite, sodass das Kind nun von der Rücken- auf die Bauchlage wechseln kann. In aufrechter Position wird es versuchen leicht auf den Beinen zu stehen.
Am Ende dieser Entwicklungsphase beginnt das Kind hüpfende Bewegungen auszuführen.

6-9 Monate:
Beim Betrachten seiner Hände oder Spielzeuge rollt das Kind seine Augen einwärts. Es ist sehr interessiert an seinem eigenen Spiegelbild und verbringt Stunden dieses zu studieren.

Die Bewegungen der Augen erfolgen nun häufiger unabhängig von Kopfbewegungen.
Gleichzeitig kann das Kind lange Zeit aufmerksam seine Umgebung beobachten und beginnt Dinge wieder zu erkennen, die es aus verschiedenen Blickwinkeln gesehen hat.

Die Tiefenwahrnehmung beginnt sich zu entwickeln und ermöglicht dem Kind das Erkennen potentieller Hindernisse in seinem Weg wie Anhebungen oder Stufen.

Der Visus des Kindes ist nun 8000mal stärker als bei der Geburt, es interessiert sich jetzt für komplexere Objekte, die es gewissenhaft untersucht. Es dreht seinen Kopf oder verändert seine Position um ein besseres Blickfeld zu erlangen.
Gleichzeitig beginnt es bewusst Gesichtsausdrücke und Geräusche zu imitieren.

Zu Beginn dieser Entwicklungsperiode lernt das Kind seine Arme unabhängig voneinander und nicht mehr simultan zu bewegen. In sitzender Position beugt sich das Kind zunächst noch nach vorn, allmählich lernt es aber ohne Unterstützung aufrecht zu sitzen. Später beginnt es sich zu rollen und zu winden und unternimmt erste Versuche zu krabbeln, was zunächst oft rückwärts gelingt.

Wenn das Kind sich auf ein Spielzeug zu bewegt, beginnt es seine visuellen Fähigkeiten einzusetzen und lernt dadurch Distanzen einzuschätzen.
Die Brabbellaute werden abwechslungsreicher und variieren auch in ihrer Lautstärke. Das Kind gibt am Ende dieser Entwicklungsperiode typische Laute wie da-da oder ma-ma etc. von sich.

Es verhält sich nun reservierter oder auch ängstlich gegenüber fremden Menschen oder Dingen. Zum ersten Mal erlebt es Trennungsangst von seinen Eltern.

9-12 Monate:
Das Kind untersucht Spielzeuge, die es selbst halten kann, visuell sehr aufmerksam.
Durch das Krabbeln wurde die Entwicklung des binokularen Sehens so gut gefördert, dass das Kind Tiefe und Plastizität von Gegenständen und Räumen wahrnehmen kann. Es begreift außerdem, dass Objekte, die aus seinem Gesichtsfeld plötzlich verschwinden an anderer Stelle wieder auftauchen, es beginnt sich nach diesen Objekten umzusehen. In dieser Entwicklungsstufe beginnt sich das Kind mit Hilfe von Einrichtungsgegenständen aufzurichten.

Zu Beginn nutzt das Kind den symmetrischen tonischen Nackenstellreflex (STNR) um sich so an den Armen abzustoßen, sodass es sich schließlich in einer Position endet, in der das Hinterteil auf gebeugten Beinen steht. Um Krabbeln zu können muss der Reflex integriert sein. Dabei schaukelt das Kind auf Händen und Knien ohne sich fortzubewegen. Bei Persistenz des STNR-Reflexes stößt sich das Kind auf seinem Hinterteil nach vorne ab oder beginnt wie ein Bär zu gehen.

Krabbeln ist zwingend erforderlich um die Fähigkeit der Augen zu entwickeln die Mittellinie zu kreuzen, da das Kind dabei abwechselnd die linke und rechte Seite fokussiert. Diese Fähigkeit der Augen ist auch essentiell um das Lesen zu erlernen ohne, dass Worte aus der Mitte einer Zeile ausgelassen werden.

In diesem Entwicklungsstadium kann das Kind gehen, wenn es dabei noch unterstützt wird. Falls der symmetrisch tonische Nackenstellreflex noch nicht gehemmt ist wird das Kind oft auf die Seite fallen, da der Reflex ein Beugen der Arme oder Beine bewirkt, wenn das Kind den Kopf zur Seite bewegt.

Betrachten von Bilderbüchern, die alltägliche Dinge darstellen, unterstützt ab dieser Phase die Entwicklung. Das Kind krabbelt auf sein Lieblingsspielzeug zu, sobald es wahrgenommen wird. Es beginnt außerdem visuell auf Lächeln oder auf vertraute Stimmen zu reagieren.
Gegenstände werden zwischen Daumen und Zeigefinger genommen.
Kurze, bekannte Wörter können vom Kind imitiert werden, es kennt nun seinen Namen und kann einfache Mitteilungen verstehen. Es kann auch Liebe zu den Eltern ausdrücken, indem es sich an diese kuschelt.


1-1 1/2 Jahr:
Das Kind benützt beide Hände unter visueller Kontrolle. Oft rückt es Gegenstände näher an seine Augen heran um sie genau zu studieren.
Das Sehvermögen des Kindes ist nun schon fast so gut wie das Erwachsener. Es kann auf Dinge zeigen und dabei sagen 'schau!' oder 'was ist das?'. Gerne schaut es jetzt Bilderbücher an und erkennt abgebildete Objekte wieder.

Das Kind kann nun schon selbständig gehen. Zu Beginn bewegt es sich noch sehr breitbeinig und unsicher, allmählich aber gewinnt es mehr Balance und Sicherheit.
Falls der Gang weiterhin unsicher bleibt, kann dies neben einer Reihe von anderen Ursachen auch durch das Fortbestehen primitiver Reflexe bedingt sein, wie der Fuß-Greifreflex oder der Babinski-Reflex, der eine Beugung der großen Zehe bei Streichen des Fußrandes bewirkt. Wenn ein Kind oft wie 'ein Sack Kartoffeln' hinfällt ohne dabei auszugleichen, könnten ungenügend entwickelte Fallrefexe dafür verantwortlich sein.

Das Kind klettert in diesem Alter oft auf Möbeln herum. Es isst darüber hinaus auch gerne mit den Fingern, später wird es lernen einen Löffel zu benutzten, dabei aber noch oft patzen.
Außerdem kann es einen Turm aus zwei oder drei Klötzen bauen und einen Ball werfen.

Auch die verbale Entwicklung schreitet voran. Das Kind kennt alle Namen der Familie, versteht bereits viele Wörter und kann selbst einige kurze Wörter sagen.
1 1/2 -2 Jahre: Das Kind wird nun auch Dinge nur visuell untersuchen ohne sie dabei berühren zu müssen.

Noch etwas steif kann es jetzt auch breitbeinig laufen, Stufen kann es mit Hilfe aufwärts steigen sowie rückwärts hinunterkrabbeln. Es kann einen großen Ball anstoßen und hüpfen, wenn es bei der Händen genommen wird. Es gefällt dem Kind nun auch mit schwereren Dingen zu hantieren, zum Beispiel verrückt es einen Stuhl um auf den Tisch klettern zu können. Darüber hinaus kann es nun auch mit Gabel und Löffel essen. Es nun hat außerdem auch große Freude daran beim Anziehen mitzuhelfen. In seiner Verbalentwicklung wiederholt das Kind in diesem Stadium oft Wörter, die andere Personen gerade gesagt haben. Es verfügt bereits über ein Vokabular von 200-300 Wörtern und beginnt Sätze aus zwei oder drei Wörtern zu bilden.


2-3 Jahre:
Das Kind beobachtet in diesem Alter besonders gern bewegte Objekte, wie zum Beispiel ein Rad.
Es betrachtet seine eigenen Hände während es zeichnet. In diesem Stadium erforscht es seine Umgebung visuell während es seinen Gang und seine Bewegungen im Raum schon gut kontrollieren kann. Es beobachtet und imitiert nun auch andere Kinder.

Beim Malen kann es die Farben jetzt auch nur auf das Papier begrenzen, es beginnt Bilderbücher zu 'lesen'. Es kann das Buch korrekt halten und umblättern.

In dieser Phase ist der Gang bereits sehr fließend und koordiniert, das Kind läuft nun auch oft und gerne, breitbeinig kann es auch hüpfen.
Am Ende dieser Entwicklungsphase wird es lernen ein Dreirad zu fahren. Ein großer Ball kann mit beiden Armen gefangen werden.

Das Kind kann sich selbst ausziehen und hilft auch fleißig beim Anziehen mit. Es möchte viele Dinge selbständig tun, gleichzeitig fällt es ihm aber noch schwer eine Auswahl zu treffen.

Sein Vokabular umfasst jetzt ca. 800-1000 Wörter und es beginnt Sätze aus drei oder mehr Wörtern zu bilden. Außerdem benützt es erstmals Pronomen wie 'mein' oder 'dein'. Das Kind kann eine Konversation führen und von seinen Erfahrungen erzählen.


3-4 Jahre:
In diesem Entwicklungsstadium hält das Kind den Kopf oder die Augen sehr nahe an eine Buchseite, wenn es diese studiert oder 'liest'.

Beim Gehen bewegt das Kind seine Arme mit, es kann außerdem laufen, klettern, Stiegen steigen und hüpfen. Einen großen Ball kann es nun auch mit den Händen fangen.

Beim Essen kann es nun Gabel und Löffel nur mit den Fingerspitzen anstatt der ganzen Hand halten.

Das Kind kennt nun eine Vielzahl an Wörtern, die es auch korrekt verwendet. Beim Spielen hält es gerne lange Monologe. Es kann jetzt sine Gedanken in Worten ausdrücken, richtige Konversationen führen und auch zuhören. 4-5 Jahre: Das Kind koordiniert visuell die Bewegungen seiner Hände bereits sehr gut und verbessert sich weiterhin laufend. Es kann seine Augen auf bedeutsame Weise bewegen und rollen. In diesem Alter malt und benennet es gerne Bilder. Es kann einen Stift zwischen Daumen und Fingern halten und Linien nachzeichnen, zum Beispiel in einem Zeichenbuch. Es kann aber auch Bilder ausschneiden oder zusammenkleben. Es kopiert einfache Formen und Buchstaben.

Die visuelle Kontrolle von Handbewegungen ist bereits so gut entwickelt, dass das Kind fähig ist, kleine Objekte in kleine Löcher zu geben.
Die Umgebung wird vom Kind intensiv wahrgenommen und beobachtet. Es erzählt von Dingen, Personen oder Orten, die es gesehen hat. Außerdem zeigt es verstärktes Interesse in der visuellen Erkundung von neuen Objekten oder Gegenständen. Das Kind kann perfekt gehen und nun auch mit geschlossenen Beinen hüpfen. Es kann einen Ball mit beiden Händen fangen und ihn auch mit dem Handrücken nach oben schlagen. Darüber hinaus kann es sich selbst anziehen und auch große Knöpfe zuknöpfen.
In diese Phase wird entschieden, ob das Kind ein Rechts- oder Linkshänder wird.

Die Aussprache und die Satzstruktur werden immer erwachsener. Das Kind erzählt von zurückliegenden Erfahrungen, hört aber auch aufmerksam zu und fragt oft 'warum?' oder 'wie?'.


5-6 Jahre:
Das Kind kann nun auch asymmetrische Bewegungen ausführen, auf einem Bein stehen oder hüpfen. Es lernt ein zweirädriges Fahrrad zu fahren, zu pfeifen und einen Ball beim Rückschlag von einer Wand zu fangen.

Es kann seine eigenen Sandwichs zubereiten, Reisverschlüsse schließen, Knoten und bald auch Maschen binden.

Ungefähr im Alter von sechs Jahren beginnt das Kind einen Stift wie ein Erwachsener zu halten und den Ellenbogen dabei auf dem Tisch liegen zu lassen.
Die Sprache ist fließend, die Sätze haben eine korrekte Struktur und sind größtenteils auch grammatikalisch richtig.